16. Februar 2013

Lesestoff: Das Lächeln der Frauen

Location: Leipzig, Germany


"Letztes Jahr im November hat ein Buch mein Leben gerettet. Ich weiß, das klingt jetzt sehr unwahrscheinlich. Manche mögen es gar für überspannt halten, wenn ich so etwas sage, oder melodramatisch. Und doch war es genau so." (Nicolas Barreau, Das Lächeln der Frauen)

Aurelie Bredin, Anfang 30 und Besitzerin des Restaurants "Le Temps de Cerises" in Frankreichs Hauptstadt wird Knall auf Fall von ihrem Freund verlassen. Einsam streift sie durch die Straßen und entdeckt in einer kleinen Buchhandlung durch Zufall den Roman "Das Lächeln der Frauen" des englischen Autoren Robert Miller. Sie kann es kaum fassen: In seiner Geschichte findet Aurelie ihr eigenes Restaurant und sich selbst wieder. Für Aurelie steht fest, dass sie den Autoren unbedingt treffen muss. Doch dabei kommt ihr der französchische Lektor André Charbanaise immer wieder in die Quere. 

Meine Meinung 
Nicolas Barreau hat mit "Das Lächeln der Frauen" wirklich einen traumhaften Roman geschaffen.
Die beiden Protagonisten Aurelie und Andre sind beides wirklich sympathische Charaktere. Mit Aurelie konnte ich mich sehr gut identifizieren. Durch einen Wechsel der Perspektiven zwischen André und Aurelie lernt man so beide wirklich gut kennen und die Geschichte ergänzt sich somit. Der Schreibstil ist teilweise etwas poetisch angehaucht, was ideal zur romantisch-träumerischen Atmosphäre von Paris passt. Hier und da wurden auch ein paar französische Phrasen eingebaut.
Ich war von dem Roman so begeistert, dass ich mir sofort noch zwei andere von Nicholas Barreau bestellt habe. Ganz klare Leseempfehlung für "Das Lächeln der Frauen" von mir!

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