12. Juli 2013

Lesestoff: Das Mädchen auf den Klippen

Location: Leipzig, Germany




"Ein Haus auf den Klippen, eine schicksalshafte Liebe 
und ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter" (Klappentext "Das Mädchen auf den Klippen")

"Das Mädchen auf den Klippen" (original: The Girl on the Cliff), Lucinda Rileys zweiter Roman nach "Das Orchideenhaus" handelt von der Bildhauerin Grania Ryan, die mit Liebeskummer aus New York zurück in ihre Heimat Irland zieht. Bei einem nächtlichen Spaziergang über die Klippen bemerkt Grania ein kleines Mädchen im Nachthemd. Kurzerhand spricht sie das Kind an und verabredet sich mit ihm zum Spielen. Sie ahnt nicht, welchen Sturm der Entrüstung sie damit bei ihrer Familie auslöst.

Meine Meinung
Auch mit ihrem zweiten Roman reist man in die Geschichte einer Familie. Die Handlung beginnt zunächst mit Grania Ryans Gegenwart. Nach einer Fehlgeburt trennt sie sich kurzerhand von ihrem Freund Matt in New York und flüchtet sich zu ihrer Familie in die irische Provinz. 
Als sie eines Nachts die kleine Aurora kennenlern, begibt sich Grania in die Historie ihrer Familie, die jede Menge Dramatik und Schicksalsschläge in sich trägt. Neben der Geschichte von Granias Familie wird auch Matts Zeit nach der Trennung beschrieben. Dies gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil ist einfach nachzuvollziehen und spannend, sodass man das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen hat. Leider wurde der Roman streckenweise recht kitschig und weit her geholt. Doch diese Art der Literatur lässt kaum etwas anderes erwarten.

Mein Fazit
Wer auf unterhaltsame Familiengeschichten mit ein wenig Historie, ein bisschen Kitsch und Herzschmerz steht, dem kann ich diesen Roman als Urlaubslektüre empfehlen.

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