14. Januar 2017

Top 5 Things to do in Sydney

Standort: Sydney, Australia













Mehr als Jahr ist es nun her, dass ich aufbrach, um einige Monate am anderen Ende der Welt - in Australien - zu verbringen. Vor mir standen vier Monate voller Eindrücke und Abenteuer und ich freute mich selbst darauf, knapp 24 Stunden im Flieger zu sitzen und Filme zu schauen. In den kommenden Travel-Posts nehme ich euch nun mit in den Sommer nach "Down Under". Seinen Anfang genommen hat meine Reise in der berühmtesten Stadt Australiens: In Sydney.

Da die Anbindung mit dem Zug nach Frankfurt a.M. bereits bei meiner Reise nach New York so problemlos geklappt hatte, entschied ich mich bei der Buchung auch diesmal wieder für den Frankfurter Flughafen. Geflogen bin ich mit Singapore Airlines - eine wirklich gute Fluggesellschaft, die ich euch auf jeden Falls ans Herz legen kann. Bei Langstreckenflügen sollte man nicht auf jeden Cent schauen, denn schließlich soll die Reise nicht bereits mit Frust während des Fluges beginnen.
Flugangebote und -routen gibt es zahlreiche. Hier ist es natürlich jedem selbst überlassen, welche Strecke er oder sie bevorzugt. Ob via Dubai, Bangkok, Seoul oder Singapur - zu sehen gibt es bei einem möglichen Stop-Over überall etwas.
Dass Sydney der erste Stopp meiner Australienreise werden würde, war sehr zeitig klar, denn in der Millionenstadt wohnt eine Freundin, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne. Sie war so lieb, mich 8 Uhr morgens am Flughafen abzuholen und an meinem ersten Tag zu beaufsichtigen. Denn, Regel Nummer 1 an diesem Tag lautete "Wach bleiben". Mehr als ein klitzekleines Nickerchen am Strand war mir nicht gestattet und das war auch wirklich gut so. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich in den folgenden Tagen nicht so viel von der Stadt mitbekommen - und das wäre mehr als schade gewesen. Aber nun zu meinen Top 5 der Hotspots Sydneys. Die Strände seht ihr übrigens im kommenden Travel-Post noch einmal gesondert. 

Sydney Opera House und die angrenzenden Botanical Gardens
Das weltberühmte Wahrzeichen Sydneys steht natürlich ganz oben auf der Liste, wenn man an Sydney denkt - und da gehört es definitiv auch hin. Nicht umsonst ist das Gebäude, das an ein Segelschiff erinnert, ein Teil des UNESO-Weltkulturerbes. Direkt an den angrenzend an den Vorplatz des Opernhauses, sind die botanischen Gärten. Das grüne Herz der Stadt lädt nach einem langen Sightseeing-Tag zum Verweilen ein. Mittags sieht man hier jede Menge Berufstätige, die ihren Lunch zu sich nehmen - oder auch das Frühstück abtrainieren. Ich habe es total genossen während meiner Streifzüge durch die Stadt einfach einmal Rast zu machen und in meinem Reiseführer zu lesen oder auch einfach nur das Treiben um mich herum zu beobachten. Aber natürlich gibt es hier jede Menge Pflanzen und auch Tiere zu entdecken. Ich habe zum Beispiel noch nie zuvor (außer dann später in Melbourne) so viele Flughunde (Flying Foxes) umherflattern sehen wie hier in den Abendstunden.









The Rocks
Das älteste Viertel Sydneys ist nur ein Katzensprung vom Opernhaus entfernt. In diesem historischen Bezirk begann die Besiedlung Australiens und zu entdecken gibt es verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster, alte Lagerhallen und Sandsteingebäude. Zahlreiche Cafés, Pubs und kleine Boutiquen laden zum Verweilen und Stöbern ein. Das Viertel ist außerdem Anlaufstelle für Kunstliebhaber. Einen Besuch sollte man hier dem Museum of Contemporary Arts abstatten.



Spaziergang über die Harbour Bridge
Nach einem Streifzug, einem guten Kaffee und kleinen Snack in "The Rocks" bietet sich ein Spaziergang über die Harbour Bridge an. Beim Überqueren bekommt man einen wunderschönen Blick auf den Hafen Sydneys und natürlich noch einmal das Opernhaus. Mir genügte die Aussicht vom Gehweg der Brücke. Für Mutigere empfiehlt sich aber der Bridge Climb. Der Blick muss atemberaubend sein, aber ich leide blöderweise unter Höhenangst. 
Auf der anderen Seite der Hafens angekommen, lassen sich noch weitere perfekte Fotos von Oper und Hafen schießen oder man genießt einfach nur den Ausblick. 




Taronga Zoo
Zum Taronga Zoo nimmt man am besten die Fähre vom Circular Quay (Zentrale Anlegestelle für Fähren). In 12 Minuten ist man bereits im nördlichen Stadtteil Mosman angekommen. Mit der Seilbahn kann man vom südlichen Eingang direkt einen Ausflug an den Haupteingang machen und so seinen Bummel durch den Zoo optimal starten - und hat dabei noch einen tollen Blick auf Zoo und Hafen.
Im Taronga Zoo warten zahlreiche und auch teilweise sehr seltene Tierarten des australischen Kontinents - Tasmanische Teufel, die vom Aussterben bedroht sind, Wombats und Quokkas - die lediglich auf der westaustralischen Insel Rottnest Island beheimatet sind. Außerdem sieht man schläfrige Koalas und jede Menge verschiedene Känguru- und Wallabyarten.




Welche Tipps für Sydney habt ihr noch? 
Welches waren eure Highlights oder was wollt ihr euch unbedingt einmal anschauen? 

Kommentare:

  1. tolle Eindrücke! Sydney steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste von Orten, die ich unbedingt sehen möchte, danke für die Tipps :)
    liebst kati

    http://www.katiys.com

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  2. Ohh, ein richtig toller Post!
    Nach Sydney möchte ich unbedingt auch mal, das sieht auf Bildern immer so wahnsinnig schön aus! :)

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