31. Oktober 2017

Meine Woche in Kurzform #43

Location: Leipzig, Germany
Ein Sonntagspost - auch wenn es Dienstag ist. Aber, da ich in den vergangenen drei Tagen frei hatte, fühlt sich dieser Feiertagsdienstag eben an wie ein Sonntag. An einem normalen Dienstag, würde ich nicht 10.30 Uhr an meinem Laptop sitzen, neben mir die Kaffeetasse mit dem letzten schon kalt gewordenen Schluck Kaffee darin. Ich würde auch nicht dem Klavierspiel des Nachbarn lauschen und es genießen. Und ich wäre wahrscheinlich heute Morgen nicht mit den Gedanken an den Blog aufgewacht und dem dringenden Gefühl, mal wieder etwas schreiben zu müssen.


Daumen hoch...
Für diese Momente, in denen einem plötzlich ein Lichtlein aufgeht und man mit sich und der Welt durch und durch zufrieden und in absolutem Einklang ist. An diesen Momenten sollten wir festhalten und sie vor allem in der Dunkelheit und im Grau des Herbstes nicht so schnell wieder entwischen lassen. Mir fällt dieser Wechsel der Jahreszeiten gefühlsmäßig leider stellenweise recht schwer und ich kann mich nicht immer so gut damit abfinden, dass der Sommer vorbei ist, ich langsam nicht mehr morgens und abends mit dem Rad ins Büro fahren kann, weil es einfach zu frisch und ungemütlich für meinen Geschmack wird, die T-Shirts und Tops höchstens getragen werden um unter einem Blazer oder Cardigan zu verschwinden und meine Balkonblumen keine Blüten mehr tragen werden. Und auch wenn ich den warmen Monaten hinterher trauere, freue ich mich auch auf das Einkuscheln in dicke Pullis, heißen Tee und Kerzenschein.

Gelesen
Beendet habe ich in dieser Woche den Roman "Das kleine große Glück" von Lucy Dillon, indem es um eine junge Frau geht, die nach zahlreichen Schicksalsschlägen und ihrer Scheidung, ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes aufräumt.

Gehört
Country Music hat für mich irgendwie - auch bei den größten Herzschmerz-Songs - immer etwas Positives und ich kann sie momentan ständig hören - egal, ob morgens beim Fertigmachen für den Arbeitstag, am Wochenende beim Putzen oder am abends in der Badewanne. Besonders gern höre ich Lady Antebellum.


Gesehen
Downton Abbey. Warum ich vor einigen Monaten einfach am Ende der zweiten Staffel aufhörte? Ich habe keine Ahnung! Dafür war ich in den vergangenen Tagen viel auf Downton statt hier in Leipzig. Man kann ja auch praktisch nichts dagegen tun, wenn nach dem Schauen einer Folge direkt die nächste Folge startet... und die Fernbedienung mal wieder außer Reichweite liegt.

Worte
"Jeder hat die gleiche Menge an Zeit zur Verfügung."

Gefunden...
... habe ich diesen wunderbar wahren Text von Sarah, die leider den Nagel auf den Kopf trifft. 

Geplant
Meine beste Freunde kommt Ende der Woche zu Besuch und es hat fast schon Tradition, dass wir zusammen durch mein schwedisches Lieblingsmöbelhaus schlendern. Diesmal brauche jedoch nicht ich etwas, sondern sie. Natürlich gibt's nach getaner Arbeit am Ende auch wieder ein, oder auch zwei Hot-Dogs zur Belohnung.

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